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Wehret den Anfängen!
Jährlich werden in Deutschland ungefähr 230.000
Wohnungsbrände gemeldet. Dabei sind 600 Tote zu beklagen, darunter 80
Kinder sowie darüber hinaus 10.000 Schwerstverletzte. Und oftmals sind es
Unachtsamkeit und Nichtwissen sowie Leichtsinn und Unterschätzung von Gefahr potenzialen,
die zu diesen erschreckenden Zahlen führen. Hier muss die Kombination von
Brandschutz und Erziehung eingreifen, die als Fachbereich im KFV von Urban
Zöllner geleitet wird.
Unter Brandschutz sind hierbei alle
vorbeugenden und abwehrenden Maßnahmen gegen Brandgefahr zu verstehen. Die
Erziehung besteht nach
Urban Zöllner
darin, Kindern und Jugendlichen, aber auch Senioren und Behinderten die Annahme
bzw. Änderung von Verhaltensweisen zu ermöglichen, die dem Brandschutz dienen.
"Brandschutz ist Lebensschutz."
sagt Urban Zöllner. Als Zielgruppen für die pädagogische
Einflussnahme seien genannt:
Wem obliegt nun die Vermittlung des
notwendigen Wissens und dessen Vertiefung? Hier gibt es drei Gruppen von
Vermittlern mit unterschiedlichen Befähigungen:
-
Eltern,
die zwar meist über Zeit, aber oft eben nicht das notwendige Fach- und
Vermittlungswissen verfügen
-
Feuerwehrangehörige,
die zwar die notwendigen Fachkenntnisse haben, aber pädagogische Defizite
aufweisen
-
Erzieher und Pädagogen,
die zwar über die notwendige pädagogische Befähigung, aber nur über geringes
Fachwissen im Brandschutz verfügen.
Hier tritt nun der
Brandschutzerzieher
auf den Plan. Er steht Pädagogen und Erziehern mit Fachwissen zur Seite und
unterstützt bei Gruppenarbeit und Unterrichtsgestaltung. Seine Aufgaben sind
vielfältig:
-
Kontaktpflege zu Schulen und
Kindertagesstätten
-
Funktion als Ansprechpartner
-
Bereitstellung von Unterrichtsmaterial
-
Beratung in der spezifischen Thematik
-
Vorbereitung zum Besuch der Feuerwehr
Die wesentliche Arbeit für die
Weiterentwicklung der Brandschutzerziehung wird in einem gemeinsamen Ausschuss
des Referates Brandschutz im Deutschen Feuerwehrverband und des Referates 12 beim
Verband für Brandschutz einerseits geleistet, zum anderen in einem Arbeitskreis
bestehend aus dem entsprechenden Fachbereich des Landesfeuerwehrverbandes und den
Berufsfeuerwehren, Freiwilligen Feuerwehren und der Landesfeuerwehr- und
Katastrophenschutzschule.
Im Landkreis Trier-Saarburg gibt es zur Zeit
insgesamt 18 Schulklassenbetreuer, die sich wie folgt auf die einzelnen
Verbandsgemeinden aufteilen.
| Hermeskeil |
2 |
| Kell am See |
2 |
| Konz |
2 |
| Ruwer |
2 |
| Saarburg |
4 |
| Schweich |
4 |
| Trier-Land |
2 |

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